Free Animal e.V.

Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

Unsere Patenschaften 

 

Lady Matilda war ziemlich verzweifelt, als sie los rannte. Sie hatte ihr Kalb verloren. Es war an ihrer Seite gestorben. Zu allem Überfluss stand ihr Schlachttermin bereits fest. Lady Matilda ist eine Bio-Galloway Kuh. Sie durfte ihre Zeit in einer Herde auf einer Weide verbringen. Doch inzwischen war sie bereits acht Jahre alt und ihre Milch war zu wenig, um ein Kalb aufzuziehen. Eine Mutterkuh, die es nicht mehr schafft selbständig ein Kalb zu versorgen, geht eben zum Schlachter. Doch Lady Matilda rannte. Sie flüchtete auf Stoppels Offenen Lebenshof, wo ebenfalls Galloway-Kühe leben. Eine Kuh, die es selbstständig auf einen Lebenshof schafft, darf bleiben. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Doch auch eine Kuh, der die Flucht gelungen ist, braucht Menschen, die helfen ihre Versorgungskosten zu tragen. Zum Glück sagte der Landwirt den Schlachttermin ab und es erklärten sich einige dazu bereit, die Geflüchtete zu unterstützen. Nun kann Lady Matilda in Würde und Sicherheit auf ihrem selbst gewählten Lebensplatz alt werden.       


Für die 16 Jahre alte Miss Sophie war jeder Tag gleich. Sie stand vermutlich ihr ganzes Leben angekettet in einem baufälligen, dunklen Stall. Sie sah nichts als die Stallwand, konnte sich nicht richtig kratzen, sich nicht umdrehen, nicht laufen. Die letzten zwei Jahre war sie dort zudem ganz allein und völlig isoliert. Das Veterinäramt versuchte lange Zeit Verbesserungen beim Landwirt für sie zu erwirken. Vergeblich. So entschlossen sich die Amtsveterinäre dazu, Miss Sophie zu beschlagnahmen. Doch vorher suchte die engagierte Amtstierärztin nach einem Lebensplatz für die Kuhdame. Sie wünschte sich, dass Miss Sophie es endlich gut haben soll. Miss Sophie war in einem schlimmen Zustand, dreckverkrustet, voller Milben, mit langen Klauen und kahlen Stellen im Fell.
Jetzt lebt sie auf einem hessischen Lebenshof, erholt sich gut und kann nun damit beginnen, endlich ihr Leben zu genießen.      




Für Ruth, ein Kälbchen wurde dringend ein Lebensplatz gesucht über den Tierlebenshof Hunsrück Mosel. Die Schlachtung drohte.Ruth hat es geschafft, sie hat nicht nur einen Platz sondern auch eine Ziehmama durch den  Verein Rettet das Huhn e.V. gefunden.Wir helfen Ruth mit einer monatlichen Patenschaft 25,00 Euro.

 

 


Die Enten

Irgendwann vor nicht allzu langer Zeit würden aus einer Massentierhaltung 24 Enten befreit. Wir konnten helfen, ihnen ein neues Zuhause zu geben und kommen im Moment für sämtliche Futter- und Unterbringungskosten auf. Wir könnten da Hilfe gebrauchen!

 

 

 

Oskar

Ein Ziegenbock wurde nachts auf offener Landstraße in unserer Nähe gefunden. Als wir davon hörten, konnten wir es kaum glauben. Die Polizei wurde gerufen und wir wurden gefragt, ob wir ihn aufnehmen können. Konnten wir! Jetzt lebt Oskar, so nennen wir ihn, auf dem Lebenshof Große Freiheit. Er ist sehr zahm und kommunikativ,  leider ist er nicht kastriert. Oskar wurde vermutlich ausgesetzt, da Ziegen herdentreu sind und nicht weglaufen.Free Animal übernahm eine Patenschaft und half die Kastrationskosten zu übernehmen.

 

 




Ananda Jal 

Gegen Ende 2012 fand sich eine Gruppe in der Nähe von Bad Segeberg zusammen, um Kälbchen, die in einem Dunkelstall hausten und auf die der sichere Tod im Schlachthof wartete, auszulösen. Free Animal e. V. entschloss sich, diese Aktion zu unterstützen, und übernahm ab dem 1.10.2012 eine Patenschaft für Teardrop, der ein neues Zuhause auf Happy Kuh fand.

 

 

 

 





Lilli, Luna, Elsa, Anton und Oskar

Das Schicksal von Lilli, Luna und Elsa war eigentlich schon besiegelt. Es waren die letzten Kälber, die dort in einem Milchbetrieb geboren wurden. Der Landwirt gab die Milchkuhhaltung endgültig auf. Sobald die drei letzten Kühe auf dem Hof das gewünschte Gewicht erreicht hätten, sollten sie zum Schlachter. Es gelang die drei Kälber zu retten, sie konnten durch Spenden ausgelöst werden.Nach langem Suchen wurde ein Hof in Hessen mit über 100 Hektar Weideland gefunden, wo sich die Tiere ganzjährig frei bewegen können. Dort versuchen die Menschen eine andere Sichtweise auf Tiere zu vermitteln. Eine Philosophie, bei der jedes Lebewesen um seiner selbst willen sein Leben genießen kann, ohne einen Nutzen erfüllen zu müssen.Wir möchten einen Weg gehen, bei dem sich Mensch und Tier abseits eines gegenseitigen Nutzens auf einer anderen Ebene wieder näher kommen.Was den Dreien zum Glück noch fehlte, waren ihre zurückgebliebenen Kumpel Anton und Oskar.Einige Zeit später gelang es, auch die beiden Ochsen nachzuholen.Free Animal e. V. übernahm Patenschaften für alle fünf.  

Elsa wartet auf Patenschaften

Unser neues Patentier: Elsa Markus Meißner (Kafkas) erreichte ein Notfallanruf. Eine kleine Ferkeldame wurde in einer engen Box gehalten, musste dringend dort weg. Was mit ihrer Familie passiert war, konnte niemand sagen. Sie sass im eigenen Kot und Urin, war total verängstigt. Es wurde schnell gehandelt und Klara  (auch eine Wildschweindame) bekam Gesellschaft. Es dauerte knapp eine Woche, bis Elsa auftaute und sich ein wenig von den Verletzungen erholen konnte. Auf Anraten des Anwaltes unterstützen wir Elsa mit 20,00 Euro im Monat, um Stress mit ewig nervenden Nachbarn vorzubeugen. Wer dabei helfen möchte, gern! Kontakt über freeanimal@gmx.de Hier der Bericht von Markus: Neuigkeiten